VERANSTALTUNGEN


 

Erika Pluhar liest.
"Anna"
Anna ist die Tochter einer Schauspielerin und eines umtriebigen, machtverliebten und genialischen Designers. Beide Eltern stehen im Licht der Öffentlichkeit. Die Familie leidet unter dem exzessiven Lebensstil des Vaters, die Mutter wird vom Schauspielberuf immer intensiver gefordert... Erika Pluhar beschreibt eine Kindheit im Ausnahmezustand. Einfühlsam, offen, schonungslos.


Lesung mit Gespräch. Moderation: Michael Kerbler 

Mittwoch, 8. Mai 2019
Alte Gerberei, St. Johann
Einlass 18.30h
Beginn 19.30h
Eintritt € 14 / € 12 (für Mitglieder Literaturverein)
Reservierung per Mail unter: Info@literaturverein.at 

 
Das Leben der Anna Proksch war kein glückliches. Als Tochter der Schauspielerin Erika Pluhar und des später wegen Mordes verurteilten Udo Proksch hatte sie keine einfache Kindheit. Sie starb mit 37 Jahren an einem Asthmaanfall. Erika Pluhar beschreibt in "Anna - eine Kindheit" das schwierige Aufwachsen ihrer Tochter zwischen der schauspielenden Mutter und dem machtverliebten Vater Udo Proksch. Einfühlsam, offen, schonungslos.

Anna Proksch, geboren 1962, gestorben 1999 an einem Asthmaanfall. Die Tochter der Schauspielerin, Sängerin und Autorin Erika Pluhar und des Szene-Exzentrikers Udo Proksch hatte ein kurzes, von einer emotional schwer zu bewältigenden Kindheit verdunkeltes Leben. Als sie zur Welt kam, baute ihre Mutter gerade ihre Karriere auf. Der oft betrunkene Vater war nur ein sporadischer Besucher. Dann heiratete die Mutter den autistisch zu den Sternen strebenden André Heller. Ihr nächster Partner war der Schauspieler Peter Vogel, der Selbstmord beging. Zu ihrem leiblichen Vater hatte Anna Proksch trotz allem eine nahe Beziehung. Als er 1992 wegen Mordes - er ließ für einen Versicherungsbetrug ein Schiff versenken - verurteilt wurde, war die Tochter seine größte Stütze.

"Anna ist ein Plädoyer dafür, das Leben nicht zu vermeiden, sondern zu leben."
Andrea Heinz, der Standard 

Erika Pluhar, geboren 1939 in Wien, studierte am Max-Reinhardt-Seminar Schauspiel und war von ihrem 20. Lebensjahr bis 1999 ständiges Mitglied des Wiener Burgtheaters. Außerdem wurde sie durch Film und Fernsehen im gesamten deutschsprachigen Raum bekannt. Ihre Laufbahn als Sängerin begann während ihrer Ehe mit André Heller und war vorerst nur interpretatorischer Natur. Allmählich ging Pluhar aber dazu über, die Texte ihrer Lieder selbst zu schreiben. Dies ging Hand in Hand mit ihrer immer intensiver werdenden belletristischen Arbeit, die zu einer Vielzahl von Veröffentlichungen führte. 
2000 erhielt sie das Goldene Ehrenzeichen der Stadt Wien und 2009 den Ehrenpreis des österreichischen Buchhandels für Toleranz in Denken und Handeln.

Michael Kerbler zählt zu den prominentesten Rundfunkjournalisten Österreichs. Er gehörte nahezu 38 Jahre in unterschiedlichen Funktionen dem ORF an. Lange Jahre moderierte er im Radio Ö1 die Reihe "Im Gespräch", in deren Verlauf er über 300 Persönlichkeiten interviewte. Als selbstständiger Journalist arbeitet er jetzt für die ORF III-Reihe "Zeit.Gespräch", aber auch für freie Radios. 
 

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