VERANSTALTUNGEN


 

Peter Henisch liest.
"Siebeneinhalb Leben"
Was tun, wenn die Romanfigur plötzlich neben dem Autor sitzt und dessen Werk zu kommentieren beginnt? Paul Spielmann versucht Max Stein, so gut es geht, zu ignorieren. Doch das ist, wie sich bald herausstellt, keine gute Idee.
 
Dienstag, 20. Februar 2019
Alte Gerberei, St. Johann
Einlass 19.00h
Beginn 19.30h
Eintritt € 14 / € 12 (für Mitglieder Literaturverein)
Reservierung per Mail unter: Info@literaturverein.at

 
Der Autor Paul Spielmann, der auf einer Bank im Park sitzt und schreibt, ist irritiert. Wer ist der Mensch, der plötzlich auftaucht und ihm zu nahe rückt? Bildet sich der doch tatsächlich ein, dass es in Spielmanns Roman "Steins Paranoia" um ihn geht. Er heißt Max Stein, wie der Protagonist, und anscheinend gibt es auch Parallelen zwischen seiner Geschichte und der im Roman. Am nächsten Tag setzt sich Spielmann auf eine andere Bank, wird den Quälgeist aber nicht los. Als er beschließt, ab sofort zu Hause zu arbeiten, beginnt Stein, Spielmanns Entführung vorzubereiten.

Peter Henisch, wurde 1943 in Wien geboren, er studierte Germanistik, Philosophie, Geschichte und Psychologie. Er ist Mitbegründer der Zeitschrift Wespennest, seit 1971 arbeitet er als freier Schriftsteller und lebt in Wien. Werke u.a.: Die kleine Figur meines Vaters (1975), Pepi Prohaska Prophet (1986), Steins Paranoia (1988), Morrisons Versteck (1991), Vom Wunsch Indianer zu werden (1994), Schwarzer Peter (2000). Zuletzt erschienen 2013 sein Roman Mortimer & Miss Molly, 2016 Suchbild mit Katze - das auf der Shortlist zum Österreichischen Buchpreis stand und zuletzt 2018 Siebeneinhalb Leben.

"Henisch ist ein Glücksfall eines Autors, in dessen literarischen Gebäuden die Türen zwischen Politik und Fantasie, zwischen Ernst und Schrägheit offen stehen".
Ursula März, die Zeit 

 

Marie Gamillscheg liest.
"Alles was glänzt"
Vielstimmig und untergründig erzählt Marie Gamillscheg in ihrem Debütroman von einer kleinen Schicksalsgemeinschaft im Schatten eines großen Bergs und vom Glanz des Untergangs wie des Neubeginns. Die junge österreichische Autorin wurde mit dem österreichischen Buchpreis für das beste Debüt 2018 ausgezeichnet.

Dienstag, 12. März 2019
Alte Gerberei, St. Johann
Einlass 19.00h
Beginn 19.30h
Eintritt € 14 / € 12 (für Mitglieder Literaturverein)
Reservierung per Mail unter: Info@literaturverein.at


Tief in den Stollen des alten Bergwerks tut sich was - und alle im Dorf können es spüren. Die Wirtin Susa zum Beispiel, wenn sie im "Espresso" nachts die Pumpen von den Ketchup-Eimern schraubt. Oder der alte Wenisch, ihr letzter Stammgast. Sogar der Bürgermeister, wenn er nicht gerade auf Kur ist. Zuallererst aber hat es der schweigsame Martin gespürt, bis er dann eines Morgens die Kontrolle über sein Auto verlor. Es ist, als würde der Berg zittern, als könne er jeden Augenblick in sich zusammenbrechen. Für die junge Teresa und den Neuankömmling Merih ist die Sache klar: Sie will sich endlich absetzen aus dem maroden Ort, er hingegen sucht einen Neuanfang - ausgerechnet hier.

"Zu Recht gilt Gamillscheg als eine der aufregendsten jungen Stimmen der deutschsprachigen Literatur."
Britta Schmeis, Spiegel Online 

Marie Gamillscheg, geboren 1992 in Graz. Lebt in Berlin, arbeitet als freie Journalistin u.a. für ZEIT-Campus. 2015 u.a. Literaturförderungspreis der Stadt Graz und New German Fiction Preis. 2016 Klagenfurter Literaturkurs und Arbeitsstipendium des Berliner Senats, 2017 Aufenthaltsstipendium in Schöppingen. Veröffentlichungen in zahlreichen Zeitschriften und Anthologien (u.a. Edit, Lichtungen, Poet, Literarische Welt).

 
 

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