Der nächste Lesekreis:

Dienstag, 2. April 2019, 19 Uhr, NMS2 in St. Johann:
Da im März statt des Lesekreises ein Vortrag stattfindet, haben wir uns bis 2. April zwei Autoren vorgenommen. Meir Shalev und David Grossman. Bei Meir Shalev darf sich jeder das Buch selbst aussuchen, gerne kann es dann im Lesekreis kurz vorgestellt werden. Von David Grossman lesen wir das Buch "Kommt ein Pferd in die Bar".

Meir Shalev, geboren 1948 in Nahalal (Israel). Neunzehn Jahre alt waren er und sein Land, als er in den Sechstagekrieg zog. Auf einem Patrouillengang wurde er von vier Kugeln getroffen - ein Versehen der eigenen Leute. Meir Shalev setzte sich nach dem Krieg für die Rückgabe der besetzten Gebiete ein und schrieb mit "Ein Russischer Roman" seinem Land und dessen Siedlern eine Liebeserklärung. 

David Grossman, geboren 1954 in Jerusalem, studierte Philosophie und Theater an der hebräischen Universität in Jerusalem. Er gehört zu den bedeutendsten Erzählern der israelischen Gegenwartsliteratur. Seine Romane, Sach- und Kinderbücher wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und in viele Sprachen übersetzt.


Dienstag, 5. März 2019, 19 Uhr, Vortrag bei Fam. Pinsker in Kitzbühel:
Am 5. März wird ein Vortrag im Haus der Familie Pinsker (Seebichlweg 27 in Kitzbühel) stattfinden. Frau Univ.Prof.Dr. Ita Heinze-Greenberg, die an der ETH Zürich lehrt, aber davor viele Jahre am Technion in Haifa tätig war, wird zur Geschichte Israels sprechen und - nachdem wir schließlich ein Literaturverein sind - abschließend die Dichterin Else Lasker-Schüler und deren Kreis thematisieren. Gabi hat dazu ein gesondertes Mail ausgesandt. Aufgrund des Vortrags lesen wir bis zum übernächsten Lesekreis am Dienstag, 2. April zwei Bücher. 


Dienstag, 5. Februar 2019, 19 Uhr, NMS2 in St. Johann:
"Who the Fuck is Kafka"
Eine israelische Schriftstellerin, ein palästinensischer Journalist. Er will einen Film über sie drehen, sie erzählt sein Leben. Hass ist ein Gefühl, aber Frieden eine Entscheidung. Von Anfang an ist es eine wechselvolle Freundschaft, die sich zwischen der israelischen Schriftstellerin Lizzie Doron und dem arabisch-palästinensischen Journalisten Nadim entwickelt, begleitet von Vorurteilen und Unverständnis. Es gibt Grenzen der Verständigung. Lizzie hat den Holocaust im Gepäck, Nadim die Nakba - die große Katastrophe -, wie die Palästinenser die Folgen des 48er-Krieges nennen. Sie begreifen, dass sie dieselbe Irrenanstalt bewohnen, nur in verschiedenen geschlossenen Abteilungen. Nadims Frau ist aus Gaza, hat aber keinen Ort, an dem sie bleiben kann.
 
Lizzie Doron, geboren 1953 in Tel Aviv, studierte Linguistik, bevor sie Schriftstellerin wurde. Ihr erster Roman "Ruhige Zeiten" wurde mit dem von Yad Vashem vergebenen Buchmann-Preis ausgezeichnet. 2007 erhielt sie den Jeannette Schocken Preis. In der Begründung der Jury heißt es: "Lizzie Doron schreibt über Menschen, die von "dort" kommen, die den Holocaust überlebten und nun zu leben versuchen. In Israel. Fremd, schweigend, versehrt - und stets ihre Würde wahrend. Mit großer Behutsamkeit nähert die Autorin sich ihren Figuren und mit großem Respekt wahrt sie Distanz".


Dienstag, 5. Jänner 2019, 19 Uhr NMS2 in St. Johann: 

Mit dem Abend mit Dr. Ben Segenreich am 7. November 2018 sind wir in unseren Israel-Schwerpunkt gestartet.

"Eine Geschichte von Liebe und Finsternis"
In seinem großen autobiografischen Roman greift Amos Oz die Geschichte seiner Familie auf. Das Leben  osteuropäischer Juden, die Pogrome, die zionistische Hoffnung bilden den  Hintergrund für die Kibbuz-Bewohner, die mit neuem Selbstvertrauen die  Schrecken der Vergangenheit hinter sich lassen wollen und doch immer  wieder davon eingeholt werden. Kristallisationspunkt des Textes ist der  Selbstmord von Oz' Mutter.

"Ein erhellenderes, klügeres, vielschichtigeres Buch über Israel, über  Familien und das, was Menschen zusammenhält und was sie trennt, kann man  niemandem empfehlen."
Felicitas von Lovenberg, FAZ 

Amos Oz wurde am 4. Mai 1939 in Jerusalem geboren und starb am 28. Dezember 2018 in Tel Aviv. 1954 trat er dem Kibbuz Chulda bei und nahm den Namen Oz an, der auf Hebräisch Kraft, Stärke bedeutet. Amos Oz war Mitbegründer und herausragender Vertreter der seit 1977 bestehenden Friedensbewegung Schalom achschaw (Peace now) und befürwortete eine Zwei-Staaten-Bildung im israelisch-palästinensichen Konflikt. Sein Werk wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 1992, dem Goethe-Preis der Stadt Frankfurt am Main 2005 und dem Siegfried Lenz Preis 2014. Sein bekanntestes Werk Eine Geschichte von Liebe und Finsternis wurde in alle Weltsprachen übersetzt und 2016 als Film adaptiert. 

 

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