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Der nächste Lesekreis:

Dienstag, 3. Nov. 2020, 19 Uhr, St. Johann, Kaiserstraße 5, K5 Dachgeschoss:
Im November-Lesekreis besprechen wir den Roman "Die Infantin trägt den Scheitel links" von Helena Adler. Adler, 1983 geboren, lebt als Autorin und Künstlerin in der Nähe von Salzburg.

Die Infantin trägt den Scheitel links
Dass sie, die jüngste Tochter, das zarte Kind, den Bauernhof ihrer Eltern abfackelt, ist nicht nur ein Versehen, es ist auch Notwehr. Ein Akt der Selbstbehauptung gegen die Zumutungen des Heranwachsens unter dem Regime der Eltern, einer frömmelnden, bigotten Mutter und eines Vaters mit einem fatalen Hang zu Alkohol, Pyrotechnik und Esoterik. Von den älteren Zwillingsschwestern nicht zu reden, zwei Eisprinzessinnen, die einem bösen Märchen entsprungen sind und ihr, der Infantin in Stallstiefeln, über mitspielen, wo sie nur können. Und natürlich fehlen auch Jäger, Pfarrer und Bürgermeister nicht in dieser Heuboden- und Heimatidylle, die in den schönsten Höllenfarben gemalt ist und in der es so handfest und herzhaft zugeht wie lange nicht.


Mittwoch, 30. Sep. 2020, 19.30 Uhr, St. Johann, Kaiserstraße 5, K5 Dachgeschoss:
Statt des Lesekreises im Oktober nehmen wir per Livestream an einer Lesung des Literaturhauses München teil: Olga Tokarczuk liest aus "Die Jakobsbücher". Das Buch, welches am 8. Sep. in unserem Lesekreis von Heidi vorgestellt wurde. Beginn um 20 Uhr. Die Nobelpreisträgerin 2018 zu Gast im Literaturhaus München. Olga Mannheimer, renommierte Publizistin, Übersetzerin und Journalistin, moderiert und übersetzt das Gespräch, die deutschen Textpassagen liest Helmut Becker, Sprecher und Dozent an der Theaterakademie August Everding.


Dienstag, 8. Sep. 2020, 19 Uhr, St. Johann, Kaiserstraße 5, K5 Dachgeschoss:
Über den Sommer haben wir zwei Bücher zur Auswahl gehabt, über welche wir sprechen werden. Vicki Baum "Hotel Shanghai" und Olga Tokarczuk "Die Jakobsbücher". Beatrix wird Vicki Baum vorstellen, Heidi die Jakobsbücher.

Hotel Shanghai
erschienen 1939, gilt als "Meisterwerk der populären Literatur" und ist doch so viel mehr: Die Geschichte von neun Menschen, die zu Beginn des chinesisch-japanischen Krieges aus den verschiedendsten Teilen der Welt in einem Hotel zusammentreffen und am Ende durch eine Bombe getötet werden, ist ein Plädoyer für den Frieden und das Leben in seiner vielfältigen, hinreißenden Gestalt.

Die Jakobsbücher
Den einen galt er als Weiser und Messias, den anderen als Scharlatan und Ketzer. Eine der bedeutendsten Figuren des 18. Jahrhunderts ist er allemal: Jakob Frank, 1726 im polnischen Korolówka geboren, 1791 in Offenbach am Main gestorben. Als Anführer einer mystischen Bewegung, der Frankisten, war Jakob fest entschlossen, sein Volk, die Juden Osteuropas, endlich für die Moderne zu öffnen; zeit seines Lebens setzte er sich für ihre Rechte ein, für Freiheit, Gleichheit, Emanzipation. Tausende Anhänger scharte Jakob um sich, tausende Feinde machte er sich. Und sie alle, Bewunderer wie Gegner, erzählen hier die schier unglaubliche Lebensgeschichte dieses Grenzgängers, den es weder bei einer Religion noch je lange an einem Ort hielt.


Dienstag, 7. Juli 2020, 19 Uhr, St. Johann, Kaiserstraße 5, K5 Dachgeschoss:
nach langer Corona-bedingter Pause treffen wir uns zum Abschluss unseres afrikanischen Schwerpunktes. Lesen konnte jeder noch aus der großen Auswahl der afrikanischen Autoren und Autorinnen. Wer mag, kann sein gelesenes Buch vorstellen.


Dienstag, 3. März 2020, 19 Uhr, St. Johann, Kaiserstraße 5, K5 Dachgeschoss:
Wir bewegen uns weiter in unserem Afrika-Schwerpunkt und lesen den Roman "Afrikanische Tragödie" der Literaturnobelpreisträgerin Doris Lessing. Afrikanische Tragödie ist Doris Lessings erster Roman. Die britische Kolonie Rhodesien (heutiges Simbabwe) in Südafrika, wo sie aufwuchs, ist Schauplatz des Buches. Erzählt wird die Geschichte der Farmersfrau Mary. Mary ist in ärmlichen Verhältnissen auf dem Land groß geworden. Kaum erwachsen, zieht sie in die Stadt. Um nicht als alte Jungfer zu enden, lässt sie sich auf eine Heirat mit dem Farmer Richard Turner ein und zieht zu ihm auf seine Farm. Bald merkt sie, dass ihr Mann und sie sich nichts zu sagen haben und dass sie mit der Farm kurz vor dem finanziellen Ruin stehen. Dann wird der enigmatische schwarze Farmarbeiter Moses als Diener ins Haus geholt.

Die eindringliche Schilderung des schwierigen Verhältnisses zwischen Schwarzen und Weißen, Erfahrungen mit Kolonialherrschaft und Rassismus, bilden den Hintergrund für die mit feinem psychologischen Gespür erzählte Geschichte einer unglücklichen Ehe.

Doris Lessing, geboren 1919 in Persien, wuchs als Tochter eines Offiziers und einer Krankenschwester auf einer Farm in der britischen Kolonie Rhodesien (heutiges Simbabwe) auf. Im Alter von dreißig Jahren kam sie nach England, wo sie 1950 ihren ersten Roman "Afrikanische Tragödie" publizierte. In Deuschland erlangte sie erst durch die Veröffentlichung ihres Hauptwerks "Das goldene Notizbuch" im Jahre 1978 Berühmtheit. Doris Lessing zählt zu den bedeutendsten Schriftstellerinnen unserer Zeit. Sie wurde für ihr Werk mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Prinz-von-Asturien-Preis. 2007 erhielt sie die höchste Auszeichnung der Literatur - den Nobelpreis. Sie starb 2013 in London. 


Dienstag, 4. Feb. 2020, 19 Uhr, St. Johann, Kaiserstraße 5, K5 Dachgeschoss:
Besprochen wird das Buch "Alles zerfällt" von Chinua Achebe. Er schuf mit seinem Roman die literarische Stimme Afrikas. In "Alles zerfällt" erzählt Achebe von den Konflikten eines archaisch lebenden Dorfes, das mit Kolonialherren konfrontiert wird. Es geht um Verrat und Rache, um Leidenschaften, die keine Ruhe finden, und Sehnsüchte, die keine Zukunft haben. Okonkwo, der starke und jähzornige Held, stößt sich an den strengen Stammesregeln und zerbricht an dem Regime der britischen Herren aus Übersee.

Chinua Achebe wurde 1930 in Ogidi im Osten Nigerias als Sohn eines Katechisten aus dem Stamm der Igbo geboren. Er studierte am University College von Ibadan und lehrte seitdem als Professor an nigerianischen, englischen und amerikanischen Universitäten. 1958 erschien sein erster Roman "Alles zerfällt", eines der wichtigsten Bücher des zwanzigsten Jahrhunderts. 2002 wurde Achebe für sein politisches Engagement mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels  geehrt, 2007 erhielt er den Man Booker International Prize. Chinua Achebe starb 2013 in Boston.


Dienstag, 7. Jan. 2020, 19 Uhr, St. Johann, Kaiserstraße 5, K5 Dachgeschoss (Wimmer Haus):
Wir starten unseren Afrika Schwerpunkt mit dem Buch "Americanah" von Chimamanda Ngozi Adichie.Die Autorin erzählt von der Liebe zwischen Ifemelu und Obinze, die im Nigeria der neunziger Jahre ihren Lauf nimmt. Dann trennen sich ihre Wege: Die selbstbewusste Ifemelu studiert in Princeton, Obinze strandet als illegaler Einwanderer in London. Nach Jahren stehen sie plötzlich vor einer Entscheidung, die ihr Leben auf den Kopf stellt.

Chimamanda Ngozi Adichies Werk wird in 37 Sprachen übertragen. Für "Americanah" erhielt sie 2013 den Heartland Prize for Fiction und den National Book Critics Circle Award. Ihr Roman "Blauer Hibiskus" war für den Booker Prize nominiert. Adichie wurde 1977 in Nigeria geboren und lebt heute in Lagos und in den USA.

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An jedem ersten Dienstag im Monat treffen sich um 19 Uhr in der Bibliothek der Hauptschule 2 in St. Johann Lesebegeisterte, um über Bücher ins Gespräch zu kommen. Jeder ist willkommen.

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