Im Jahr 2014 widmen wir uns ganz der amerikanischen Literatur.

Wir werden uns vorwiegend aus Nordamerika und da vor allem aus den USA Schriftsteller auswählen.  

Dienstag, 02.12.2014 19 Uhr Hauptschule 2:

Im letzten Lesekreis des Jahres widmen wir uns einem Klassiker der amerikanischen Literatur. Wir lesen "Der Fänger im Roggen" von J.D. Salinger.

Der 16-jährige Holden Caulfield fällt in allen Fächern an seiner Universität durch, obwohl er in Englisch erstklassig bestanden hat. Er traut sich nicht nach Hause, belügt die Menschen, die er auf seinen streunenden Wegen trifft, legt ein nahezu neurotisches Verhalten an den Tag und regt sich über jede Kleinigkeit auf. Er weiß nicht was er beruflich machen soll, er hat auf nichts Lust, er sieht nur einen Sinn als "Fänger im Roggen", der die Kinder davor bewahrt in einem Roggenfeld in den Abgrund zu fallen. Der Roman gewährt einen Einblick in das Seelenleben einer etwas verrückten Figur. Caulfield scheint exzessiv zu leben, sein Umfeld bemerkt es, er aber nicht. Er umschreibt auf den Punkt und doch grob seine Ängste, das was ihn am meisten in Rage versetzt und seine Freuden. Er ist ein sozialer Außenseiter und glaubt aber die anderen seien es, insofern sieht er die Welt verkehrt herum.

J.D. Salinger, geboren am 1. Januar 1919 in New York, erlangte Weltruhm mit seinem 1951 erschienenen Roman »Der Fänger im Roggen«, der zu einem der erfolgreichsten Romane des 20. Jahrhunderts wurde. Daneben hat Salinger nur drei weitere Bücher mit Erzählungen veröffentlicht. Salinger starb am 27. Januar 2010. 

Dienstag, 04.11.2014 19 Uhr Hauptschule 2: 

James Salter mit seinem Roman "Alles was ist"  lesen und besprechen wir im November. James Salter ist einer der großen amerikanischen Erzähler unserer Zeit, ein moderner Klassiker, und "Alles, was ist" ist eine Huldigung an das New York der fünfziger und sechziger Jahre, an ein freies, ungezügeltes Leben und die einst so glamouröse Welt der Bücher und der Literatur. Als Lieutenant Philip Bowman aus dem Pazifischen Krieg zurückkehrt, der Schlacht von Okinawa knapp entronnen, liegt das Leben endlich vor ihm. Er studiert, heuert bei einer Theaterzeitschrift an, beginnt für einen Verlag Manuskripte zu lesen. Alles scheint möglich in dem noch ungebändigten New York. Er wird Lektor in einem angesehenen Verlag, diniert mit Schriftstellern, und er lernt Vivian kennen, Vivian Amussen, das schöne unnahbare Mädchen aus dem Süden. Bowman heiratet und wird geschieden, er betrügt und wird betrogen. Seine Arbeit, seine Liebschaften, seine Träume, wie alles ihn berührt und über ihn hinweggeht. Nur ein kurzes Flackern zwischen Erinnerung und Vergessen - und doch: alles, was ist.

James Salter, 1925 in Washington D.C. geboren und in New York aufgewachsen, wurde mit seinen großen Romanen »Lichtjahre« und »Ein Spiel und ein Zeitvertreib« auch in Deutschland berühmt. Er diente als Kampfflieger zwölf Jahre lang in der US Air Force und nahm 1957 seinen Abschied, als sein erster Roman, »The Hunter«, erschien. Seitdem lebt er als freier Schriftsteller in New York City und auf Long Island. Er gilt als moderner Klassiker der amerikanischen Literatur. Sein neuer großer Roman »Alles, was ist« erschien im September 2013 im Berlin Verlag. 

Mittwoch, 08.10.2014 19 Uhr Bibliothek Gymnasium:

Wir treffen uns im Oktober ausnahmsweise an einem Mittwoch und nicht in der Hauptschule, sondern in der Bibliothek des Gymnasiums. Wir haben uns für "Washington Square" von Henry James entschieden.

Catherine, deren Mutter kurz nach der Geburt starb, ringt vergebens um die Liebe ihres herrischen Vaters, des erfolgreichen New Yorker Arztes Dr. Austin Sloper. Erst als Mauerblümchen Catherine dem gutaussehenden Bonvivant Morris Townsend begegnet, scheint sich ihr Leben zu ändern: Sie verliebt sich leidenschaftlich und nimmt seinen Heiratsantrag an. Doch der Vater sieht in Townsend nur den gewissenlosen Mitgiftjäger und droht mit Enterbung. Entsetzt muss Catherine feststellen, dass Morris an einer mittellosen Frau nicht mehr interessiert ist. Er verlässt sie. Im Mittelpunkt dieses eindringlichen psychologischen Romans, der um 1850 spielt, steht das große Haus am Washington Square, in dem die tragisch-emanzipatorische Geschichte der jungen Erbin Catherine spielt - ein viktorianisches Beziehungsdrama von beeindruckender Modernität.

Henry James, geboren 1843 in New York, war Sohn eines wohlhabenden Schriftstellers irischer Abstammung. In Amerika und Europa zum Weltbürger erzogen, schrieb er seit 1864 Kritiken und Kurzgeschichten für verschiedene Zeitschriften. 1876 erschien sein erster Roman, dem viele weitere folgten, darunter 1897 >The Turn of the Screw<. Henry James lebte seit 1882 in England, wurde 1915 englischer Staatsbürger und starb 1916 in London. Bis heute gilt er als Meister des psychologischen Romans.

Dienstag, 11.06.2014 19 Uhr Hauptschule 2:

Ein Klassiker der Weltliteratur steht im Juni auf unserem Programm. Wir alle kennen "Jenseits von Eden" von John Steinbeck im Film mit James Dean in der Hauptrolle. Eine große amerikanische Familiensaga - Von der Mitte des letzten Jahrhunderts bis zum Ende des Ersten Weltkriegs reicht die Zeitspanne, die diese große amerikanische Familiensaga umfaßt. Sie erzählt die Geschichte der Trasks und der Hamiltons: die Geschichte von Charles und Adam, den ungleichen Brüdern, die um die Liebe ihres Vaters buhlen und den Reizen derselben Frau erliegen. Von eben jener Cathy die ihren Mann und die neugeborenen Zwillinge verläßt, um sich ihren Lebensunterhalt in einem Bordell zu verdienen. Und von Aron und Caleb, ihren beiden Söhnen, deren spannungsgeladenes Verhältnis in einer modernen Version des biblischen Kainsmythos gipfelt.

John Ernst Steinbeck, amerikanischer Erzähler deutsch-irischer Abstammung, geboren am 27. Februar 1902 in Salinas, wuchs in Kalifornien auf. 1918-24 Studium der Naturwissenschaften an der Stanford University, Gelegenheitsarbeiter, danach freier Schriftsteller in Los Gatos bei Monterey. Im Zweiten Weltkrieg Kriegsberichterstatter, 1962 Nobelpreis für Literatur, gestorben am 20. Dezember 1968 in New York.
 

Mittwoch, 07.05.2014 19 Uhr Hauptschule 2:

Im Mai besprechen wir den Roman "Der Sommer ohne Männer"von Siri Hustvedt. Eine Frau erlebt den Sommer: mit kühlem Blick und Herzenswärme. Die New Yorker Dichterin Mia steckt in einer Krise. Ihr Mann Boris will eine Ehe-Pause. Als Mia feststellt, dass die «Pause» viel jünger als sie und überdies Boris Assistentin ist, erleidet sie einen Zusammenbruch. Und beschließt kurzerhand, den Sommer in der Nähe ihrer Mutter, einer rüstigen Neunzigjährigen, zu verbringen. Es ist eine Zeit ohne Männer. Mia trifft die alten Freundinnen der Mutter und unterrichtet eine Gruppe pubertierender Mädchen in Lyrik. Und sie lernt sich selbst neu kennen. Endlich atmet Mia wieder frei durch -- bis eine flehende Mail von Boris kommt ...

Siri Hustvedt wurde 1955 in Northfield, Minnesota, geboren. Sie studierte Literatur an der Columbia University und promovierte mit einer Arbeit über Charles Dickens. Sie lebt in Brooklyn. Bislang hat sie sechs Romane publiziert, mit "Was ich liebte" hatte sie ihren internationalen Durchbruch. Zuletzt erschienen "Die Leiden eines Amerikaners" und "Der Sommer ohne Männer". Zugleich ist sie eine profilierte Essayistin. Bei Rowohlt liegen von ihr die Essaybände "Leben, Denken, Schauen", "Nicht hier, nicht dort" und "Being a Man" vor.  

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